Pantanal

Oi!

So ich bin wieder zurueck aus der Wildnis. Aus einer schoenen Wildnis moechte ich betonen. Noch schoenerwaere sie im Juli gewesen da es da noch nicht so trocken ist aber ich hab alles gesehen was es dort zu sehen gibt ausser einem Puma. Das war dann doch zu gefaerlich da wir eine Nachtsafari machen haetten muessen.

Nach dem beschaulichen Aufenthalt in Bonito mit ein paar Tagestouren in Hoehlen und Schnorcheln mit ein paar netten Leuten vom Hostel

und ausgiebigem Faulenzen in Haengematten (Ich liebe sie) gings dann tief ins Pantanal hinein. Stundenlang ueber ruckelige unasphaltierte Strassen und fragwuerdigeBruecken.

Im Camp gab es nicht viel ausser ein paar Haengemattenlager, Dusche und WC. Nach 2 Tagen hab ich in der Haengematte durchgeschlafen. Es gibt nichts besseres. Zumindest sind sie besser als manches Hostelbett. Bin schon am Ueberlegen wo in meinem Zimmer eine hinpasst. Ja und gekocht wurde auch immer fuer uns: Bohnen und Reis. Wenn wir Fisch wollten gabs Piranhas zum selber fischen. Wir standen dabei bis zm Bauch im Wasser und im Fluss beim Camp gingen wir mit ihnen baden 🙂

Eine Nacht blieben wir sogar in einem ganz notduerftigen Quartier, es war aber auch das beste weil ich in einer Haengematte unter freiem Himmel schlafen durfte. Ein bisschen ein Problem waren die Affen und Voegel die genau ueber uns die halbe Nacht ihr Konzert abgaben. Ich war aber ziemlich muede und daher nicht so beeintraechtigt.

Mein Nachtlager in der Natur

Am folgenden Tag gingen wir dann noch Horsebackriden. War mir dabei ja nicht so sicher und dachte das laeuft wie in Europa mit in einer Reihe tanzen. Denkste. Hab eh schon ein kleines Pferd ausgesucht. Klein aber oho. Es wollte immer erster sein. In einer Reihe laufen war nicht, dafuer waren die Pferde aber definitiv besser zu lenken. Es machte mir das erste mal wirklich Spass ein Pferd zu reiten weil es fast immer machte was ich wollte bis auf bremsen. Das bekam ich nicht so ganz raus. Na auf alle Faelle gings in den Gallop, das erste mal fuer mich und eigentlich ganz einfach, aber mein gutes Tier vergas das ich drauf sitze und rammte einen Busch. Ich verlor den Steigbuegel und sank langsam gegen rechts das Pferd hinunter das nicht langsamer wurde. Irgend wann lies ich dann immer noch im Gallop, los. Jonny meinte es sah aus wie ein Stunt. Sicher!
Keine Sorge es ist noch alles dran. Sogar meine Sonnenbrille hielt stand. Was mir noch einige Zeit bleibt sind ein haufen blaue Flecken und der Makel einer Schuerfwunde in meiner Sonnenbraeune am Ruecken. Am naechsten Tag hat mir mein A…. vom im Sattel sitzen fast mehr weh getan als der Rest, aber nur fast. Reiten war nach dem Sturz aber noch immer lustig nur a bissl vorsichtiger.

Bei unseren Spaziergaengen haben wir auch noch einige andere Tiere gesehen, die Fotos sind aber eher Suchbilder. Da kann meine Kamera nicht mit. Werd ich aber nach entsprechender Nachbearbeitung nachliefern.
Und zu guter Letzt am Rueckweg zum Bus hab ich gesehen, warum jeder hinfaehrt aber vielleicht 25% aller Leute die ins Pantanal fahren schaffen, eine Anakonda. Ca. 3m lang. Im Amazonas werden sie aber groesser.

Soviel zu meiner letzten Woche. Noch a bissl was typisches zu Brasil. Daumen nach oben heisst immer ok, ok als wort hab ich noch nie gehoert ausser von mir.
Jede Menge Skol Bier. Vor ein paar Jahren in Markt Hartmannsdorf war das der Renner (weil billig)
Angeblich… ist es bei den Brasilianern hoeflicher bei Tisch den Rotz hochzuziehen als sich zu schneutzen, hab ich aber noch nicht ausprobiert oder gesehen.
Autofahren tuns wie die boesen daher war ich lang am ueberlegen ob ich mich auf die Strasse waage, wo ich jetzt bin ist es aber ruhiger und morgen wird Auto gemietet. Wie ich das ohne Portugiesisch mach weiss ich noch nicht.

Na also dann bis bald mal wieder!
LG Dagmar

Nachtrag: Hab doch kein Auto gemietet und bin wieder mit Bus unterwegs. Aber wenn ihr wuesstet wie die fahren und dann kenn ich mich in der Stadt nicht aus… Ein ander mal.

2 Kommentare

  1. williz said,

    13. November 2006 um 1:17

    Hey Dagmar!

    Tolle Bilder und spannende Geschichten, die du da mit uns teilst :-))
    ja, die Pferde! auf Kuba haben mir die auch zu schaffen gemacht – das spür ich heut noch!

    ja, der Herbst is schon a wahnsinn 🙂 gleich nach dem frühling mein favourite!

    mittlerweile ist aber auch schon ziemlich vorbei mit dem herbst und der winter ist bei uns angekommen. Minusgrade, eiskalter Wind, Schneegestöber (bleibt noch nicht liegen aber trotzdem schon gesehen!) usw.lassen uns vermehrt zu Kuschelrocksongs und Glühwein greifen 😉

    & der neue Job liegt auch noch irgendwo unterm Eis verborgen. aber da werd ich diese Woche die globale Erwärmung einleiten und schaun was dann passiert.

    bei dir ist sicher noch ganz gut mit dem Bikini auszukommen…

    ganz liebe Grüße aus Österreich!
    Willi

  2. elke1 said,

    13. November 2006 um 19:55

    Hi Dagmar,

    endlich hab ich das mit dem einlogen geschafft is ja garnet so einfach, bis ma das herausen hat (ohne hilfe vom bernhard hätt ichs eh nie geschafft *g* )
    hoffe dir gehts gut und du hast viel spass, was man so auf deiner seite sehen und lesen kann ist es glaub ich sehr schön und du geniesst es recht hast vorallem das schöne wetter musst geniessen obwohls bei uns momentan auch net sooo kalt ist aber ja eh scho wissn……
    der gwendolin gehts gut, manchmal rennt sie zur tür wenn es leutet oder ich od. mario heimkommen, da hab ich schon das gefühl das sie auf dich wartet aber keine sorge sie ist putz munter und brav…..

    na gut bin schon auf deinen nexten eintrag gespannt ( ich kann mir leider die fotos nicht ansehen ausser die, die bei dem Text dabei sind. die anderen sind komischerweise bei uns in der hacke gesperrt naja die musst uns halt dann zeigen wennst wieder da bist ) schöne und gute reise noch, bis bald

    lg elke
    p.s. wunder dich nicht wenn du das selbe bei Sep. liest…..wast eh i bin a technisches nokapatzl *gf*


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