Eine Art von Kiwileben

Hi miteinander!

Was ich wohl mach die ganze Zeit werden sich ein paar fragen. Sightseeing ist ziemlich abgeschlossen wenn überhaupt jemals angefangen. Nach Blenheim und der Vineyardwork bin ich ja ganz glücklich einfach mal drauf los gefahren und hab ein bisschen draußen in der Natur gelebt. Ungefähr eine Woche (haha) dann hats zu regnen begonnen und nicht mehr aufgehört. Also bin ich schon ein paar Tage früher als geplant zu meinem Wwoofingpatz gefahren und war neugierig was da so auf mich wartet in Karamea am Ende oder Anfang der Straße.

Ich kann gleich sagen, es war genau was ich brauchte. Gary, Rose waren echt nett und Curnin ein selbständiger, intelligenter 16 monate alter Junge. Kaum zu glauben wie einfach Kinder sein können, schrein tun sie aber alle wenn was nicht passt.
Ja nach ein bisschen eingewöhnen und kennenlernen und arbeiten zusammen wars echt fein dort. Im Grunde kann man sagen das Rose und Gary eine Gemüsefarm mit ökologischen Grundsätzen (soweit möglich) aufbaun mit vielen kleinen Nebenprojekten um ein paar Dollar zu verdienen oder einfach um was zu unternehmen.
Hab dabei geholfen Hochbeete zu baun und zum Schluss auch ein bisschen am Folienhaus mitgebaut und gestrichen und Drainage unter einem Weg gegraben und Unkraut gezupft und und und. Bei manchen Arbeiten hat man sich manchmal gefragt ob man das nicht etwas weniger Arbeitsintensiv lösen könnte aber das hätte immer mehr Geld gekostet das wie immer nicht in übermaßen vorhanden ist. Steine aus der Erde holen oder eben das Unkrautzupfen zB.

A_new_Greenhouse_is_rising

Folienhaus basierend auf Solviva Greenhaus


Folienhaus basierend auf dem Solviva Greenhaus

Hochbeete und zukünftiger Weg mit Steindrainage

Hochbeete und zukünftiger Weg mit Steindrainage

Ich habs wirklich interessant gefunden für mich da ich ein bisschen miterleben konnte wie es so ist mit wenig Geld und mit Permakultur und Biointesive usw. und überhaupt eine Farm aufzubauen. Das meiste selbstgemacht und die Resourcen die auf dem Land vorhanden sind zu nutzen und auch zum Teil Land wieder urbar machen. Vieles war von Brombeere und anderem Gestrüpp überwachsen und zum teil sumpfig, musste also drainiert werden.
Aus geplanten 10 Tagen wurden fast 6 Wochen in denen ich verschiedenstes arbeiten konnte und dabei über alles rundherum gelernt habe und wenns geregnet hat hab ich die Bücher von Gary durchgeschmökert und Ideen bekommen was man so alles machen kann. Fraglich ist nur ob diese ganzen Sachen möglich sind in good old Europe mit all seinen Regeln und Richtlinien oder Existenzängsten wenn man nicht geregelt arbeiten geht (zum Teil mit Recht wenn man an all seine Grundkosten denkt) usw. Das wird sowieso interessant wenn ich wieder heimkomme da ich mich doch schon sehr an die viel entspanntere Art der Kiwis gewöhnt habe. Mal schaun wann es so weit ist. Momentan kommts mir ja schon wieder ewig vor das ich weg bin….

Der Whirlpool im Garten

Der Whirlpool im Garten

Ja und zwischen dem dahinarbeiten gings dann auf Wanderungen (wir landeten letztendlich mitten im Wald ohne Track und querten ein Feld von umgefallenen Bäumen in 2-3 m Höhe – Adventure :), an den Strand zum Lagerfeuer mit Fisch & Chips oder zum Muscheln ernten oder ganz gemütlich zu Hause bei einem herrlichen Abendessen. Beide sind super Köche!!!

Rose am BBQ

Rose am BBQ

Gary beim Muschelknacken

Gary beim Muschelknacken

Am Heaphytrack, einem der schönsten Tramps in Neuseeland, war ich auch ein paar Tage zum entspannen. Weiß jetzt auch wo mein Limit an Rucksackgewicht liegt. War definitiv überbepackt dieses mal aber das kommt davon wenn man auf andere hört auch wenn sie es gut meinen.

Karamea 226

Seesterne und Muscheln in Hülle und Fülle zum ernten

Karamea 202

Sandflies....

Karamea 189

Eine Krabbe die stillgehalten hat 😉

Karamea 093

Holz formt sich hier so wunderschön. Kann nicht genug Bilder davon machen

ausgewaschener Weg - Das Muster sieht wie Jahrringe eines Baumes aus ist aber die Schichtung des Sandsteins

ausgewaschener Weg - Das Muster sieht wie Jahrringe eines Baumes aus ist aber die Schichtung des Sandsteins

Birdy

Birdy

Ein freundliches Lächeln am Weg

Ein freundliches Lächeln am Weg

Anfang Juni bin ich weg von Rose and Gary mit dem Bedürfnis wieder ein bisschen draußen zu leben und evt. wieder mal Geld zu verdienen um mein herumgereise zu finanzieren. Etwas zu früh wie sich herausstellte da ich hier in Blenheim, ja ich bin zurück, noch etwa 1 oder 2 Wochen auf die Saison warten muss. Macht aber nix. Es wird sich schon was ergeben 🙂

Schon etwas größere Seehundebabys nähe Westport

Schon etwas größere Seehundebabys nähe Westport

Ja so sieht das aus bei mir. Eigentlich ein fast normales Leben mit vielen Erfahrungen. Besonders die letzten zwei Monate würde ich als sehr reichhaltig bezeichnen.

Machts gut und genießt den Sommer!!!

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